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Karnischer Höhenweg

Wanderer am Karnischen Höhenweg

Karnischer Höhenweg (KHW 403)

Keine Zeit, sich zu beeilen.

Der Karnische Höhenweg verläuft 150 Kilometer entlang der italienisch-österreichischen Grenze und ist neben den außergewöhnlichen Ausblicken auch geschichtlich einen Besuch wert.

Acht bis elf Tage dauert die Wanderung über den karnischen Kamm, den „Via della pace“, und gilt somit als Weitwanderweg oder Fernwanderweg. Der Spitzname „Friedensweg“ hat seinen Ursprung in der stark umkämpften Front zwischen Österreich und Italien im Ersten Weltkrieg. Vor über 100 Jahren standen sich an diesem historischen Grat tausende verfeindete Soldaten gegenüber. Heute, oben auf dem Gebirgskamm schweift der Blick, rechts bis zu den majestätischen Dolomiten, links weit hinein nach Kärnten und die einzige Grenze, die hier noch verläuft, ist wohl kulinarischer Natur.

Weitwandern, das ist so etwas wie die Königsdisziplin des Wanderns. Wer sich für eine mehrtägige oder sogar mehrwöchige Wanderung entscheidet, sollte sowohl körperliche Fitness als auch mentale Stärke mitbringen. Der Karnische Höhenweg ist in zwei Teilstücke gegliedert: ein Westliches, von Kalkmassiven geprägtes, wo der Weg kaum unter 2.000 m Höhe fällt und auf der Pfannspitze mit 2.678 m seinen höchsten Punkt erreicht. Und ein Östliches, wo sanfte Bergformen, Almen und Wälder das Landschaftsbild zeichnen. Ist man auf so einem Weitwanderweg unterwegs, ist beim Aufbruch am Morgen nicht immer klar, wo man abends übernachtet. Aber das ist währenddessen auch nicht wichtig - Wandern ist bewegte Meditation - da hat man keine Zeit, sich zu beeilen und groß zu planen. In unserem geregelten Alltag hat das schon was Abenteuerliches.

Wo einst Soldaten ihre Stärke demonstrierten, spürt man heute die Kräfte der Natur, mit nur dem Nötigsten auf dem Rücken. Also worauf warten? Ein Lebensgefühl entdeckt sich schließlich nicht von selbst.

Auf dem Pfad der Geschichte

Entlang des Weges erinnern immer wieder Heimkehrerkreuze, Mahntafeln und kleine Friedhöfe an die gefallenen Soldaten. Der Einstieg in die Tour ist jederzeit und überall möglich, wobei der Abschnitt zum Hochweißsteinhaus der wohl schwierigste Abschnitt auf dem Höhenweg ist.  

Geheimtipp: Ein Abstecher an den türkis leuchtenden Wolayersee!

 

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