Karnischer Höhenweg

Wanderer machen Rast am Bergsee

Karnischer Höhenweg (KHW 403)

Das großartige Bergerlebnis für
Genießer (11 Hütten, 30 Wandergipfel)

Der Karnische Höhenweg führt den gesamten Karnischen Kamm entlang, der an der Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft. Er ist von Sillian bis Arnoldstein 150 km lang und kann in 8-11 Tagesetappen bewältigt werden.

Der Karnische Höhenweg wird durch den Einschnitt des Plöckenpasses (1.357 m) in zwei Teilstücke gegliedert: ein Westliches, von Kalkmassiven geprägtes, wo der Weg kaum unter 2.000 m Höhe fällt und auf der Pfannspitze mit 2.678 m seinen höchsten Punkt erreicht, und ein Östliches, wo sanfte Bergformen, Almen und Wälder vorherrschen. Der alpine Weitwanderweg führt durch ein landschaftlich überaus schönes und abwechslungsreiches Gebiet. Die Vielfalt an Bergformen beruht auf dem komplexen geologischen Aufbau der Karnischen Alpen. Deshalb wurden zwischen Sillian und dem Nassfeld entlang des Weges Geo-Trails (Geologische Lehrpfade) eingerichtet.
Am „Geo-Trail“, einem ganz besonderen Themenwanderweg, lassen sich 500 Millionen Jahre Erdgeschichte in wenigen Stunden erleben. Die Karnischen Alpen waren nämlich in grauer Vorzeit ein riesiges Meer. Was heute schwer vorstellbar erscheint, beweisen urzeitliche Funde wie versteinerte Muscheln oder Pflanzen.
Der „Geo Trail“ besteht aus fünf verschiedenen, insgesamt 20 km langen Wegen, die als Lehrpfade Wolayersee, Plöcken, Zollnersee, Nassfeld und Garnitzenklamm entsprechend ausgeschildert sind und in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.000 Meter verlaufen.
© Sabrina Schütt

Eine Entdeckungsreise rund um den Wolayersee

Heute habe ich das Glück vom Lesachtal zum Wolayersee aufzusteigen und nicht nur die atemberaubende Schönheit der Natur zu entdecken, sondern dank unseres Bergwanderführers Jan auch viel über die Region und ihre uralte Geschichte zu erfahren.

Zur Geschichte

Alles in bester Butter

„Slow Food“ beim Wort genommen: Auf der Bischofalm hoch über Kötschach-Mauthen werden seit 100 Jahren Almbutter und Gailtaler Almkäse produziert. An ausgewählten Terminen können Gäste die Alm erwandern und mithelfen. Sie erfahren, wie die Rohmilch verarbeitet wird. Und dass man Hingabe schmecken kann.

Zur Geschichte
© Johanna Wohlfahrt
© Martin Marktl

Tscherniheim – das verschwundene Dorf

Am Südufer des Weißensees nimmt ein langes und dennoch verstecktes Tal seinen Ausgang. Der enge Graben, der sich unterhalb der Spitzegelgruppe nach Osten zieht, wird vom Tscherniheimer Bach durchschnitten. Ein breiter, für den Verkehr gesperrter Weg verbindet die Bootsanlegestelle am Paterzipf mit der schönen Bodenalm. Auf der Wanderung zur ebenfalls bewirtschafteten Fischeralm gelangt man auf eine große Lichtung.

Zur Geschichte

Am Pfad der Geschichte

Der „Friedensweg – Via della pace“ bezeichnet einen Höhenweg, der diesen Namen im ersten Weltkrieg ganz bestimmt noch nicht verdient hätte. Damals lagen sich in diesem Grenzgebiet zwischen Italien und Österreich feindliche Soldaten gegenüber. Heute bilden diese Steige, die zwischen den einzelnen Stellungen verliefen, einen Höhenwanderweg von 150 Kilometer Länge. Die Friedenswege beginnen am Col di Lana und führen über die westlichen und östlichen Dolomiten weiter nach Sexten und von Sillian über die westlichen Karnischen Alpen schließlich bis zum Plöckenpass. Hier wurde auch das „Freilichtmuseum 1915 - 1918“ errichtet, das einerseits einen einzigartigen Ausflug in die (traurige) jüngere Geschichte des Landes macht und andererseits – wie schon der Name sagt – gleichzeitig ein Mahnmal für den Frieden darstellt.
Schwierigkeitsgrad mittel
Gehzeit 8-11 Tagesetappen, zwischen 5,5 und 9 Stunden
Distanz 150 km
Besonderheiten des Produktes Alpiner Weitwanderweg entlang der österreichisch-italienischen Grenze, führt durch landschaftlich überaus schönes und abwechslungsreiches Gebiet, geologische Lehrpfade, grenzüberschreitend.

Das Wetter am Donnerstag, 14. Dezember 2017

  • stark bewölkt 09:00
  • leicht bewölkt 12:00
  • stark bewölkt 15:00
  • stark bewölkt 18:00
  • stark bewölkt 21:00

Wind in exponierten Hochlagen:
im Gebirge Südwest mit 40 bis 70 km/h

Der Tag verläuft wechselnd bewölkt. Besonders um die Mittagszeit kann sich auch die Sonne behaupten. Es bleibt trocken.

H4°C N-1°C 3000m-10°C 2000m-5°C

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