Berglust auf der Südseite der Alpen Bad Kleinkirchheim

Berglust auf der Südseite der Alpen Nassfeld/Pressegger See - Lesachtal - Weissensee

Berglust auf der Südseite der Alpen Biosphärenpark Nockberge

Berglust auf der Südseite der Alpen Nationalparkregion Hohe Tauern

nock/art Bad Kleinkirchheim

Feld am See - auf der Suche nach dem Glück

Nach einigen Tagen voller abwechslungsreicher Wanderungen in den Nockbergen stand unser Familien-Tag in der Region Bad Kleinkirchheim ganz im Zeichen des Wassers. Auf Sport und Surfspaß am Brennsee folgten herrliche Genüssen aus der Alpen-Adria-Küche.

Schon eine geraume Zeit lang beschäftigt mich die Frage, was den perfekten Urlaub ausmacht. Meine ganz persönliche Antwort darauf habe ich gerade erst vor kurzem in Kärnten gefunden. Bereits um 9:00 Uhr morgens blickten wir auf den idyllischen Brennsee hinaus und starteten in das Abenteuer Surfschnuppern. Lediglich Badebekleidung mussten wir selbst mitbringen, alles andere wurde von der Sportschule Krainer sowohl für Kinder (ab 9 Jahren) als auch für Erwachsene zur Verfügung gestellt.

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Als ich weit draußen am malerischen Brennsee auf meinem Surfboard stand und mir die Sommersonne ins Gesicht schien, blickte ich zu meinem Mann Manuel und seinem Sohn Moritz. Lachend surften sie um die Wette, neckten sich gegenseitig so lange, bis schließlich einer der beiden ins wohlig warme Nass abtauchte. In diesem Moment war es für mich plötzlich ganz klar: Es ist die Summe einzelner Glücksmomente. Für mich war es beim Surfen vor allem die Nähe zur Natur.
Vorbereitungen für das Surfen
© Christina Kastner / Grundstellung üben unter der Aufsicht unseres Surflehrers Dominik.
Die kompetente Einschulung des Surflehrers am Land war zwar eine wichtige Grundlage, um dann das Brett annähernd beherrschen zu können, ich wusste aber sofort, dass ich das, was diesen Sport ausmacht, erst am Wasser richtig erfahren konnte. Der Wind führt Regie beim Surfen. Er entscheidet, wohin die Reise geht. Für meine Familie stand der sportliche Aspekt im Mittelpunkt. Schon beim Trockentraining übten beide die Grundstellung akribisch und erkundigten sich bei unserem Lehrer Dominik gleich, wie sie am schnellsten weit vorwärts kommen konnten.
Nachdem wir nach einer Stunde unsere Boards wieder abgegeben hatten, belohnten wir uns mit einem weiteren Sprung in den See. Während ich direkt von der Sportschule aus einige Meter hinaus schwamm und das Lebensgefühl am Wasser förmlich inhalierte, sprangen die beiden Männer in unterschiedlichsten Figuren vom benachbarten Steg des Brennseehofs, den man als Kunde der Sportschule benutzen kostenlos mitbenutzen darf.
Wieder abgetrocknet und umgezogen, gönnten wir uns noch ein kühles Getränk in der Sportschule und sprachen mit dem Chef Wolfgang Krainer persönlich über die zahlreichen Möglichkeiten, welche die Region Bad Kleinkirchheim im Allgemeinen und der Ort Feld am See im Speziellen bietet. Im Familien-Sport-Dorf bleiben tatsächlich keine Wasser-Wünsche offen: von schwimmen, surfen, segeln, Kajak fahren oder Stand-Up-Paddeln wird fast alles angeboten, was das Herz eines Freizeitsportlers höher schlagen lässt. Wir erfuhren außerdem, dass der See nicht zuletzt aufgrund seiner Wärme und Wasserreinheit (Trinkwasserqualität!) sehr beliebt ist, da er einerseits groß genug ist, um jede beliebige Sportart auszuüben und andererseits dennoch überschaubar ist. Gerade das wird von Familien mit Kindern sehr geschätzt.
Mann steht im Ruderboot am Brennsee
© Christina Kastner / Wolfgang Krainer begleitet uns mit seinem Boot. Die Sportschule bietet vielfältiges Angebot, nicht nur am Wasser.
Im Anschluss an das nette Gespräch ging es für uns weiter zum Mittagessen in den Lindenhof. Darauf freute sich mein Mann als leidenschaftlicher Koch ganz besonders. Aber auch ich war gespannt, wie sich uns die Kärntner Küche präsentieren wird. Beim Blick auf die Speisekarte bemerkten wir schnell, dass viele heimische Fische angeboten werden. Eigentlich kein Wunder, denn in Österreichs südlichstem Bundesland bieten die mehr als 200 Badeseen nicht nur zum Teil glasklares Wasser für Urlauber, sondern auch beste Lebensbedingungen für Fische. Das Rotweinrisotto und natürlich der Kärntna Låxn in Olivenkruste harmonierten herrlich mit dem eigens kreierten Weißwein „Cuvée Feld“ und ich muss sagen, man schmeckt die Einflüsse der unterschiedlichen Kulturen in Kärnten heraus. Genau das macht für uns die Kärntner Alpen-Adria Küche außergewöhnlich.
Bei einer Führung durch die Fischzucht der Familie Hofer rundeten wir unser „Fisch-Wissen“ schließlich ab. Besonders Moritz interessierte sich für den Lebensraum der Urforelle, die in Kärnten aufgrund einer speziellen karotinhaltigen Fütterung ein rötliches Fleisch hat und als Kärntna Låxn bezeichnet wird. Moritz kam aus dem Fragen stellen gar nicht mehr heraus und mein Mann und ich mussten unwillkürlich schmunzeln. Für uns war klar, dass unser sonst so bockiger Teenager sich auf das spannendes Abenteuer rund um den Fisch einlässt. Die nachhaltige Philosophie der Fischzucht hingegen hat mich besonders beeindruckt.
Am Fischerteich kann man sein Anglerglück versuchen
© Christina Kastner / Am malerischen Fischteich kann man im Anschluss an die Führung sein Anglerglück versuchen.
Im Anschluss an die Führung haben einige Kinder ihr Petri Heil am eigens angelegten Angelteich versucht. Schließlich bekommt man Angelruten und sämtliches Zubehör kostenlos zur Verfügung gestellt. Manuel und ich haben einstweilen die Sonnenstrahlen genossen und den begeisterten Jungen aus einiger Entfernung beim Fischen zugesehen. Bereits nach einer Stunde haben sie fünf Seeforellen gefangen und waren mächtig stolz auf ihre Leistung. Beim entspannten Sitzen am Teich wurde mir letztlich auch klar, was Kärntens Fischküche so außergewöhnlich macht: Einerseits natürlich die raffinierte Zubereitung, aber andererseits auch die Tatsache, dass die Fische in ihrem natürlichen Tempo wachsen dürfen. Sie werden nicht schnell hochgezüchtet bis sie ein gewisses Gewicht erreichen. In Feld am See gibt man ihnen 2-3 Jahre Zeit, ehe sie als einer von etwa 230.000 jährlich verkauft werden.
Jeder von uns hat am Ende unseres Familien-Tages in der Bad Kleinkirchheim Regionscard einen ganz persönlichen Glücksmoment erlebt.

Mit der tollen Regions-Card sind viele Sport- und Freizeitangebote inklusive. Das reicht vom Wandern und Biken bis hin zum Segeln und Surfen. Wir haben uns einen Tag am und rund um das Wasser und den Fisch gegönnt und dort unser ganz persönliches Urlaubsglück gefunden.
Die Sportschule Krainer in Bad Kleinkirchheim, unter der Leitung von Wolfgang Krainer und seiner Familie ist im Sommer das Kompetenzzentrum für Segeln, Surfen, Tennis, Mountainbiken und zahlreiche Fun- & Trendsportarten, wie das Inlineskaten, Nordic Walken und vieles mehr.

Sonnenstraße 5, 9544 Feld am See, Tel.: +43 (0) 4246/3188, info@sportschule.at, www.sportschule.at
Malerisch ruhig liegt der Brennsee
© Christina Kastner / Malerisch ruhig liegt der Brennsee
Bilder und Text: Christina Kastner / 13. August 2015

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