Berglust auf der Südseite der Alpen Bad Kleinkirchheim

Berglust auf der Südseite der Alpen Nassfeld/Pressegger See - Lesachtal - Weissensee

Berglust auf der Südseite der Alpen Biosphärenpark Nockberge

Naturparadies Weissensee mit dem Bike erkunden

Das Naturparadies Weissensee mit dem Bike erkunden

 Nassfeld - Pressegger See | Lesachtal | Weissensee

Das Naturparadies Weissensee mit dem Bike erkunden

Elf naturnahe und erlebnisreiche Mountainbike-Strecken gibt es rund um den Weissensee zu erkunden. Diese variieren von Länge und Schwierigkeit zwischen leicht und schwer, von wenigen bis mehreren Hundert Höhenmetern. Wir entscheiden uns heute für die Tour Nummer Elf „Durch die Sonnseit’n“.

Rund 13 Kilometer und 470 Höhenmeter Fahrspaß erwarten mich und Markus heute. Und da wir einfach keine Lust hatten, unsere eigenen Bikes am Vortag mit Müh und Not ins Auto zu zwängen, leihen wir uns kurzerhand zwei topmoderne Geräte beim Intersport Alpensport in Techendorf aus. Das Geschäft führt hier eine Verleihstation, von Mountainbikes über E-Mountainbikes und Trekkingrädern ist hier sicher für jeden der richtige fahrbare Untersatz dabei.

Von Techendorf geht es dann auch gleich los, Richtung Neusach, wo wir auf halber Strecke links auf einen schmalen Almweg abbiegen. Stetig auf gemütlicher Schotterstraße bergauf, blitzt zwischen den Bäumen immer wieder der türkisblaue See durch, herrliche Ausblicke ergeben sich.

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Pause mit Blick auf den Weissensee
© Sabine Ertl / Zwischendurch laden nette Aussichtspunkte zum Verweilen ein
Entlang der Strecke finden sich auch immer wieder hübsche Aussichtspunkte, welche zum Genießen und Verweilen einladen. Nach einer knappen Stunde erreichen wir auf unserer Tour den Wegweiser zur „Alm hinterm Brunn“. Das Schild mit „nur noch 600 Meter“ motiviert uns, noch einmal kräftig in die Pedale zu treten, bevor wir im netten Almgasthaus Hinterm Brunn unseren Durst stillen. Auf 1.280 Meter Seehöhe liegt das Gasthaus und wer glaubt, dass sich hier die Kühe vor Bikern noch erschrecken, der täuscht. Vielmehr fährt man an den friedlichen, wiederkäuenden Tieren vorbei, die für einen ohnehin nur einen skeptischen Blick übrig haben. Sei’s drum.

Kulinarische Vielfalt aus der Region

Kulinarisch verwöhnt wird man hier mit regionalen Köstlichkeiten, während man den Ausblick auf die Reiseckgruppe und ins Drautal hinab genießen kann, vorzugsweise auf der Sonnenterrasse oder im schattigen Gastgarten. Angesichts des drohenden Regens, der uns leider vom Westen her zu verfolgen scheint, wählen wir für unsere kurze Hüttenzauber-Pause doch eher die überdachte Ecke. Hüttenwirtin Hanni Brandtner beruhigt jedoch: „Die schlimmen Gewitter kommen hier oben immer von Norden“. Na dann, frohen Mutes schwingen wir uns nach der Pause wieder auf die Räder und fahren weiter Richtung Ostufer des Weissensees.
 
Der Ostteil des höchsten Badesees der Alpen präsentiert sich dabei völlig unverbaut und verkehrsfrei. Nur Nadelwälder säumen die romantischen Buchten, der sanfte Tourismus hat der Region dabei schon zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. Die Ruhe des Waldes überträgt sich auf uns und außer dem Zwitschern der Vögel hören wir weit und breit nichts und weit unten am Weissensee machen wir kleine Segelboote am glitzernden Wasser aus.
Die dunklen Regenwolken haben sich zum Glück rasch wieder verzogen, die Sonne lacht nun vom Himmel. Und strahlt auch hin und wieder kleine rote Schätze am Wegesrand an. Gemeint sind damit frische Walderbeeren, die so lecker schmecken, dass man gar keinen der eingepackten Müsliriegel mehr aus dem Rucksack kramen möchte.

So süße, gesunde Energielieferanten kriegt man immerhin auch nicht jeden Tag vor die Nase gesetzt. Nach diesem erfrischenden Leckerbissen geht es anschließend weiter in Richtung Zielgerade, wir radeln im flotten Downhill runter an das Ostufer.
Wilde Erdbeeren im Wald
© Sabine Ertl / Immer wieder am Wegesrand anzutreffen: Leckere Energiebringer

Schifffahrt am Weissensee zur Entspannung

Dort angekommen, entscheiden wir uns für eine gemütliche Schifffahrt zurück nach Techendorf . Kurzerhand werden die Räder auf das Schiff verladen, die Plätze am oberen Sonnendeck bezogen und schon können wir eine Stunde lang die Aussicht vom Wasser aus genießen
Ausflugsschiff am Weissensee
© Sabine Ertl / Eine Tour mit wunderschönen Einblicken in den Spielplatz der Natur
Hier am Spielplatz der Natur kann man den See an einem Tag wirklich aus allen Perspektiven erleben. Und wer sich jetzt berechtigt denkt:

Ja, aber eine Perspektive fehlt doch noch, den können wir getrost beruhigen. Denn den verdienten Sprung ins warme Seewasser haben wir uns zum Tagesausklang natürlich nicht entgehen lassen.
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© Sabine Ertl / Die Schönheit des Weissensees
Radverleih beim Alpensport Intersport in Techendorf (Seepavillon): Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.30 Uhr, Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr und Sonntag (nur bei Schönwetter) von 9.00 - 13.00 Uhr. Telefonnummer: 0043-4713 25943

Almgasthaus Hinterm Brunn: Geöffnet von Mai bis Ende Oktober und von Weihnachten bis Anfang März. Von Mai bis Mitte Juni und ab Oktober ist am Dienstag Ruhetag. Familie Brandtner Telefonnnummer: 0043-650-8704116

Weissensee Schifffahrt: Fahrplanauskünfte und genaue Zeiten sowie Preise gibt es unter www.schifffahrt-mueller.at und www.weissenseeschifffahrt.at

Kartenmaterial und Informationen zu den Radwegen sind bei der Tourismusinformation Weissensee erhältlich: Telefonnummer: 0043-4713-2220 oder www.weissensee.com


Bilder und Text: Sabine Ertl / 13. Juni 2015

Autorenvorstellung: Sabine Ertl

Ich bin selbstständig mit meiner Werbeagentur Gedankenschmiede ... weil ... ich meinen kreativen Gedanken gerne freien Lauf lasse. Mit Wandern, Laufen, Reiten, Bergsteigen, Reisen und neue Wege entdecken verbringe ich meine Freizeit.

 

Das besondere an der Kärntner Natur ist für mich die einzigartige Vielfalt verpackt in einer unvergleichbaren, bestechenden Schönheit. Das fasziniert mich an Kärnten am meisten: Der Süden spielt wirklich alle Stücke, man muss sich lediglich darauf einlassen. Ich für meinen Teil erlebe das jeden Tag aufs Neue – und das macht Kärnten für mich nun mal so einzigartig lebenswert.

 

Lieblingszitat: ... alle sagten: „Das geht nicht.“ Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s einfach gemacht.

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